Psychologische sporttherapie
Sportpsychologie Studium
Von Andreas Meyer Februar Verletzungen können schwerwiegende Folgen für die Karriere eines Athleten bedeuten und ihn emotional schwer belasten. Wenn es um den Weg von der Verletzung hin zum Wiedereinstieg in den kompetitiven Sport geht, spielen auch psychologische Faktoren eine wichtige Rolle. Wichtig: Aber auch schon präventiv kann die Sportpsychologie einen bedeutsamen Beitrag dazu leisten, dass die Wahrscheinlichkeit sinkt, eine Verletzung zu erleiden.
Zum Thema: Die Rolle der Sportpsychologie bei Sportverletzungen Wie auch in einer guten physiotherapeutischen Betreuung, kann die psychologische Zusammenarbeit in verschiedene Phasen eingeteilt werden siehe Abbildung 1. In jeder dieser Phasen finden sich unterschiedliche psychologische Herausforderungen und Belastungen.
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Daraus resultieren verschiedene Lösungsansätze und Interventionen, um den Herausforderungen gerecht zu werden. Leider spielt hier die Psychologie oft nur eine sehr kleine Rolle. Denn die Einstellung, dass psychologische Interventionen erst dann wichtig werden, wenn ein Problem vorliegt, ist weit verbreitet. Dabei birgt präventive Arbeit ein riesiges Leistungspotential in der Entwicklung eines Sportlers.
Denn jede Verletzung führt zwangsläufig dazu, dass der Sportler sein potentiell maximales Leistungsniveau nicht mehr erreichen kann. Er kann also immer noch sehr gut werden, aber niemals so gut, wie er ohne Verletzung hätte werden können. Gerade im Leistungssport. Allerdings erfahren die Sportler oft unheimlich viel Stress. Jedoch nicht nur dort, also im sportlichen Umfeld, sondern wie bei jedem Menschen kommt zusätzlich das Stresserleben im privaten Umfeld und Alltag hinzu.
Wie genau Stress Einfluss auf die Entstehung von Verletzungen nimmt und welche Interventionsmöglichkeiten die Sportpsychologie bietet, wird in einem der angekündigten Blogbeiträge näher beleuchtet und soll in diesem Artikel vorerst nicht genauer betrachtet werden.
Ausbildung Sportpsychologie
Ihr habt Fragen an Andreas Meyer? Die Akutphase Kommt es zu einer Verletzung, kann das für den Athleten eine traumatische Erfahrung sein, die gekennzeichnet ist, durch Schmerz, Angst, Zweifel und Unsicherheiten. Der Sportler erlebt in dieser Phase häufig Schmerzen, die ihn in seiner Lebensqualität negativ beeinflussen. Dazu kommt die Angst vor einer bevorstehenden Operation, deren Risiken und die Unsicherheit, ob die Verletzung möglicherweise das Aus für die Sportlerkarriere bedeutet.
Bei schweren Verletzungen bangt der Athlet um seine physische und psychische Gesundheit. Ein Begleitsymptom dieser Gedanken ist sehr oft eine starke psychosomatische Unruhe, die sich in einer angespannten Nervosität zeigt. Im Leistungssport kann es vorkommen, dass sich die Athleten stark über ihren Sport definieren. Steht diese Identifikationsmöglichkeit plötzlich in Gefahr, verloren zu gehen, dann kann das zu einem enormen Verlust an empfundenen Selbstwert führen und in einer Sinnkrise enden.
Jetzt Andreas Meyer eine Mail schreiben Die Rehabilitationsphase Hat der Athlet die Akutphase erfolgreich überstanden, begibt er sich in die Rehabilitationsphase Aufbauphase. Diese Phase ist geprägt durch die Ziele, die Belastbarkeit von Gewebe wiederherzustellen und die Wundheilung zu unterstützen. Je nach Schwere der Verletzung kann die Rehabilitationsphase einen sehr langen Zeitraum in Anspruch nehmen.
Denn bevor der Sportler wieder in das sportspezifische Training einsteigen kann, muss eine adäquate physiologische und psychologische Belastbarkeit vorliegen. Ansonsten ist das Risiko einer Rezidivverletzung enorm hoch.