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Selbstfürsorge: Liste mit Übungen & Ritualen

Anderen zu helfen, ist vielen selbstverständlich. Aber die Selbstfürsorge bleibt bei manchen auf der Strecke: Sie haben nicht gelernt, ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen. Dabei ist das wichtig, denn wer nicht genügend für sich selbst sorgt, wird krank. Um das zu verhindern, erklären wir Ihnen, was alles zum selbstfürsorglichen Umgang gehört und geben Beispiele, wie Sie Selbstfürsorge lernen können….

So wie jemand eine Pflanze pflegt, kümmert er sich um die eigene Person. Dazu zählt einerseits, so wichtige Grundbedürfnisse wie die nach genügend Essen und Schlaf zu stillen. Das ist mitnichten Egoismus.

Was Selbstfürsorge wirklich bedeutet und wieso es so viel mehr ist, als ein Bad zu nehmen

Vielmehr geht es darum, die eigenen Bedürfnisse nicht immer denen anderer unterzuordnen. Genau das passiert aber: Die Familie, der Chef oder Kunden stehen immer an erster Stelle. Wenn aber Sie sich nicht um sich kümmern, wer tut es dann? Daher steht Selbstfürsorge synonym auch für Achtsamkeit , Selbstliebe oder Selbstschutz. Wie betreibe ich Selbstfürsorge? Aber es ist nicht damit getan, sich mal eben ein Schaumbad in der Badewanne einzulassen.

Um für sich selbst sorgen zu können, müssen Sie erst einmal Ihre Bedürfnisse wahrnehmen. Sie müssen erkennen, was Ihnen fehlt beziehungsweise was Ihnen in dieser Situation gut tun könnte. Halten Sie in mühseligen Momenten inne und atmen Sie tief durch. Notieren Sie, was für gewöhnlich zum Stress beiträgt und wie Sie dem entgegentreten können.

Listen Sie ebenfalls auf, woraus Sie Kraft schöpfen und an welchen Stellschrauben Sie drehen können. Häufig fällt es Menschen schwer, nein zu sagen. Erste Beschwerden — beispielsweise in Form von Schlaflosigkeit oder Magen-Darm-Problemen — werden ignoriert.

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Genau da beginnt aber eine gute Selbstfürsorge: Achten Sie auf die leisen Zeichen des Unwohlseins und nehmen Sie sie ernst. Sollte Ihnen das Abgrenzen schwerfallen, können Sie statt einer vermeintlich harten Absage ausweichend antworten. So gewinnen Sie Zeit. Unter Stress neigen Menschen dazu, Essen in sich hineinzuschlingen.

Weil sie ohnehin Zeitnot haben, nehmen sie bevorzugt Fastfood zu sich. Beides ist schlecht: Durch das schnelle Essen verzögert sich das Sättigungsgefühl und Sie nehmen mehr als nötig zu sich. Zudem ist die Kalorienbilanz von Fastfood zwar enorm, aber der Nährstoffgehalt gering.