Atemstörung psychologie
Zentrale Schlafapnoe
Schwierigkeiten beim Atmen können das Leben Betroffener von Atemnot stark einschränken. Betroffene glauben oft, ihre Atemnot hätte physische Ursachen. Oftmals kann die Ursache aber auch psychisch sein und zu Kurzatmigkeit und zu wenig Sauerstoffversorgung führen. Um abzuklären, ob Atemnot eine psychische oder eine physische Ursache hat, gilt es zunächst einmal zu beobachten, in welchen Situationen sie auftritt.
Wenn die körperliche Belastung nicht sehr hoch beim Auftreten der Atemprobleme ist, sollte zunächst medizinisch abgeklärt werden, ob eine Erkrankung der Lungen vorliegt.
Psychische Atemnot bekämpfen: Hilfe bei Atemnot
Ist eine körperliche Ursache für die Atemnot ausgeschlossen, ist es durchaus möglich, dass die Atemnot psychisch bedingt ist. Gründe können dann zum Beispiel chronischer Stress oder eine Angsterkrankung sein. Für Betroffene ist es wichtig, dass ihre Beschwerden ernst genommen werden. Denn eine psychische Ursache bedeutet nicht, dass die Beschwerden nicht real sind und es ist wichtig, dass die Grunderkrankung erkannt und behandelt wird.
Ist ein psychischer Auslöser der Grund für deine Atemnot, bedeutet das aber keineswegs, dass du sie dir einbildest. Auch wenn Atemnot psychisch ist, ist sie vorhanden und sollte daher ernst genommen werden. Bewusstes Atmen kann dabei helfen, Spannungen im Körper und somit auch psychisch bedingte Atemnot abzubauen. Durch unseren Atem können wir direkten Einfluss auf unser vegetatives Nervensystem nehmen und so gezielt körperliche Reaktionen auf Stress sowie Angst und Ärger regulieren.
Das trägt zudem auch zu psychischer Entspannung bei. Schon das tiefe Atmen in den Bauch kann den Körper entspannen und ihn besser mit Sauerstoff versorgen, da das Zwerchfell , ein wichtiger Muskel im Körper, aktiviert wird. Das Zwerchfell besteht nicht nur aus Muskeln, sondern auch aus Sehnen und trennt Brust- von Bauchraum ab und ist der wichtigste Atemmuskel des Körpers. Wenn das Zwerchfell eingesetzt wird, erhöht sich der Sauerstoffgehalt im Blut.
So kannst du eine Atemblockade lösen. Diese Übung ist besonders dann hilfreich für dich, wenn du merkst, dass das Gefühl der Atemnot gerade akut wird oder schon akut ist. Die Übung hilft dir dabei, wieder freier zu atmen und reduziert die Panik. Stelle dich dafür an einen Ort, an dem du die Arme gut abstützen kannst, zum Beispiel an eine Wand. Wichtig ist, dass deine Schultern entlastet werden und dein Bauch frei ist.
Richte nun deine Aufmerksamkeit auf deine Atmung. Bleibe so lange in dieser Haltung, bis du merkst, dass deine Atmung ruhiger ist. Die Atemtechnik der Lippenbremse hilft dir, deine Atemmuskulatur zu stärken , die Atemwege zu weiten und sie zu stabilisieren , indem der Atemstrom abgebremst wird.
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Atme dafür tief durch die Nase ein, spitze deine Lippen , als würdest du pfeifen und atme durch deine gespitzten Lippen wieder aus. Wiederhole diesen Vorgang mehrmals, wenn es angenehm für dich ist, kannst du dabei auch die Augen geschlossen halten. Stelle dich dafür breitbeinig und mit leicht gebeugten Knien hin und stütze dich dabei mit den Händen auf den Knien oder den Oberschenkeln ab.