Vorhersagevalidität psychologie

Hier wird das Gütekriterium Validität anhand der internen Validität und der externen Validität einfach erklärt.

Validität als Gütekriterium – Wirtschaftspsychologische Gesellschaft

Auch der wichtige Zusammenhang zwischen Validität und Reliabilität kommt nochmal genau zur Sprache. Unser Video erklärt dir alles rund ums Thema! Validität ist enorm wichtig, um die Güte einer Untersuchung zu gewährleisten. Dabei geht es im Kern darum herauszufinden, ob Mess- und Untersuchungsergebnisse die Wirklichkeit so genau wie möglich widerspiegeln.

In anderen Worten: Messe ich auch wirklich das, was ich messen will? Um das zu gewährleisten und somit für valide Ergebnisse einer Untersuchung zu sorgen, kann man an verschiedenen Punkten im Forschungsprozess ansetzen. Diese verschiedenen Ansatzpunkte kann man auch als Validitätstypen bezeichnen.

Vorhersagevalidität: Lexikon der Psychologie

Auf einer ersten, allgemeinen Ebene lässt sich zwischen den beiden Bereichen interne und externe Validität unterscheiden. Es gibt gleichzeitig aber auch die Möglichkeit, anwendungsorientierter in die Kategorien Inhalts-, Konstrukt- und Kriteriumsvalidität zu unterteilen. Auf welche Aspekte bei den einzelnen Validitätstypen speziell zu achten ist, um eine hohe Validität für ein Forschungsvorhaben zu erreichen, erklären dir die folgenden Absätze im Detail.

Validität misst per Definition die Gültigkeit einer Messung und soll im Allgemeinen sichern, dass eine Messung wirklich zielgerichtet das zu untersuchende Merkmal erfasst. Validität wird im Bezug auf empirische Untersuchungen häufig als das wichtigste der drei Kerngütekriterien Objektivität , Reliabilität und Validität deklariert.

Kriteriums- und Konstruktvalidität

Besondere Relevanz kommt den Gütekriterien vor allem bei theoretischen Fragekonstrukten wie Vertrauen oder Zufriedenheit zu. Diese sind der Realität nur auf indirektem Weg zu entnehmen. Auf der höchsten Ebene der Betrachtung kann man das Gütekriterium Validität zuerst einmal in folgende Teile aufgliedern: Interne und externe Validität.

Die interne Validierung konzentriert sich insbesondere auf die Identifikation und Bewertung von Störvariablen in Untersuchungen. Ein häufig auftretender Fall einer Störvariable ist beispielsweise das Bewusstsein der Probanden über ihre Beobachtung. Prozesse der internen Validierung stellen sicher, dass Ergebnisse tatsächlich auf die unabhängige Variable zurückzuführen sind und nicht etwa durch mögliche Störfaktoren verursacht wurden.

Unter die Merkmale von Versuchspersonen, die störend wirken können, fällt beispielsweise das individuelle Schätzvermögen von Befragten. Oftmals stellt man im Fragebogen Fragen, die darauf abzielen, wie lange sich Befragte mit einer Tätigkeit, zum Beispiel Musik hören, beschäftigen. Da man darüber selbst keine Daten sammelt, muss man bei der Beantwortung schätzen, was manche Leute besser und manche eben schlechter können.

Das verzerrt die Repräsentativität der Antwort und verschlechtert somit die Validität der Befragung.

Positive Psychologie und Begabung

Man kann den Störfaktor über die Konstruktion der Fragen aber zumindest minimieren, indem man Zeit in solchen Fällen in Kategorien also auf ordinalem Skalenniveau anstatt als exakte Zahl also auf kardinalem Skalenniveau erfragt und somit dem Befragten Spielraum zugesteht. Man sollte sich in solchen Fällen also nicht auf die reine Anzahl als einziges Kriterium verlassen, sondern eben Fragen mehr stellen, um das Thema vollständig und realitätsgetreu erfassen zu können.

Ein erster Schritt hierbei sind oft die Anschauungs- oder Augenscheinvalidität.