Beobachtungsstudie psychologie

Was genau ist eine Cross-over-Studie, prospektive Studie oder Kohortenstudie. Was bedeuten Phase I, Phase II und Phase III in klinischen Studien? Dies und mehr finden Sie in unserem Überblick der gängigsten Studienarten.

Studien im Überblick | Gelbe Liste

Klinische Studien sind das wichtigste Instrument zur Entwicklung wissenschaftlich abgesicherter Behandlungen. Um wissenschaftliche Publikationen richtig zu lesen und einzuordnen ist die Kenntnis über die verwendeten Studiendesigns fundamental. Klinische Studien bieten hierbei keine absoluten Wahrheiten; Vielmehr sind ihre Ergebnisse das Resultat statistischer Analysen, die es zu verstehen gilt.

Je nach Studie, gibt es verschiedene Dinge zu beachten, die im Bezug auf die Beurteilung der Ergebnisse wichtig sind. In einer analytischen Studie soll eine Assoziation oder Kausalität zwischen zwei oder mehr Variablen nachgewiesen werden. Typische analytische Studien sind Fall-Kontroll-Studien, Kohortenstudien und Querschnittstudien. Das Gegenteil einer analytischen Studie ist die deskriptive Studie.

In einer Äquivalenzstudie wird eine sogenannte Äquivalenzfragestellung oder Äquivalenzhypothese geprüft.

Welche Studienarten gibt es?

Zur Beurteilung wird ein Wertebereich mit der gerade noch akzeptablen Ungleichheit vordefiniert, der sogenannte Äquivalenzbereich. Beobachtungsstudien sind rein beobachtend. Die Untersuchung basiert lediglich auf Überwachung und Befragung der Patienten, ohne Interventionen wie Arzneimittelgabe oder Therapieverfahren. Dabei werden Eigenschaften und Verhaltensweisen Exposition der Studienteilnehmer erfasst — zum Beispiel Rauchen, Übergewicht, vegane Lebensweise usw.

So können natürliche Krankheitsverläufe und Assoziationen zwischen Expositionsfaktoren und bestimmten Ereignissen beschrieben werden. Die Problematik von Beobachtungsstudien ergibt sich daraus, dass sich Personen mit einer bestimmten Eigenheit auch in anderen Merkmalen vom Rest der Probanden unterscheiden können.

Daher ist die Relevanz einzelner Faktoren nicht sicher abzugrenzen. Beobachtungsstudien sind deshalb anfällig für Verzerrungen wie Confounding und Selektionsbias. Eine Kausalität bzw. Ursache-Folge-Wirkung ist meist nicht sicher belegbar. Das Gegenteil von Beobachtungsstudien sind Interventionsstudien.

Cross-over-Studien bzw. Überkreuzstudien gehören zu den Therapiestudien. Hierbei werden therapeutische Interventionen cross-over bzw. In der Regel gibt es zwei Studienarme Gruppe 1 und 2 und zwei Interventionen Therapie A und B. In der ersten Studienphase erhalten die Probanden der Gruppe 1 Therapie A und die Teilnehmer aus Gruppe 2 Therapie B über einen vordefinierten Zeitraum.

Im Anschluss — ggf.