Psychologie webersches gesetz

Das Weber-Fechner-Gesetz besagt, dass sich die subjektiv empfundene Stärke von Sinneseindrücken proportional zum Logarithmus der objektiven Intensität des physikalischen Reizes verhält. Beim Geschmack muss die Konzentration um 10 bis 20 Prozent steigen, um als stärker empfunden zu werden. Beispielsweise erkennt man einen relativen Gewichtsunterschied von ungefähr 2 Prozent eines in der ruhenden Hand gehaltenen Gegenstands.

Man nimmt die Gewichtszunahme eines Gegenstands von zunächst 50 g Gramm erst wahr, wenn das Gewicht um 1 g auf 51 g angewachsen ist. Entsprechend muss g Gewicht um g anwachsen, um schwerer zu wirken. Der Physiker und Begründer der Psychophysik Gustav Theodor Fechner — erweiterte das Webersche Gesetz formal durch Integration unter der Annahme, dass k konstant und unabhängig von R ist:.

Weber-Fechner-Gesetz

R 0 ist eine Integrationskonstante, die meistens den Schwellenreiz festlegt. Ein freiäugig gerade noch sichtbarer Stern 6. Ein erfahrener Astronom kann in der visuellen Fotometrie Helligkeitsunterschiede zweier Sterne von nur einigen Prozent wahrnehmen Argelandersche Stufenschätzungsmethode. Die wahrgenommene Tonhöhe eines musikalischen Tons hängt logarithmisch von der Grundfrequenz ab.

Eine Verdoppelung der Grundfrequenz bewirkt die Änderung der Tonhöhe um eine Oktave.

Allgemeine Psychologie I

Dagegen gilt das Weber-Fechner-Gesetz nicht für die wahrgenommene Lautstärke, die sogenannte Lautheit. Ähnliches gilt für die Schmerzwahrnehmung. Diese Grafik soll die Hellempfindung des menschlichen Auges verdeutlichen. Diesen logarithmischen Zusammenhang beschreibt das Weber-Fechner-Gesetz. Stanley Smith Stevens stellte fest, dass die Erweiterung des Weberschen Gesetzes 1 zur Beziehung 2 zu allgemein sei.

Die Konstante c stammt aus der Integration und entsteht aus den beiden Integrationskonstanten. In der Mikroökonomie findet das Phänomen sich wieder als Fühlbarkeitsschwelle. Die mikroökonomische Theorie geht davon aus, dass Indifferenzkurven stetig, fallend und konvex gekrümmt sind. Das praktische Problem, dass ein Mensch marginale Unterschiede in Farbe oder Temperatur etc.

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Webersches Gesetz: Lexikon der Psychologie

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